Zwei Jahre Mama: Ein Fazit – Gastbeitrag von Fräulein Tiger

Zwei Jahre Mama: Ein Fazit – Gastbeitrag von Fräulein Tiger

Zwei Jahre Mama: Ein Fazit – Gastbeitrag von Fräulein Tiger

Unser zweiter Gastbeitrag kommt von Olivia vom Mamablog Fräulein Tiger! Auf ihrer Seite gibt Olivia einen sehr authentischen und damit unheimlich sympathischen Eindruck in ihr Leben als Mama. Wir sind schon lange Fan, schaut vorbei und lasst euch ebenfalls begeistern!

 

Zwei Jahre Mama: Ein Fazit

Hallo. Mein Name ist Olivia und ich blogge auf meinem Mamablog Fräulein Tiger rund um meinen wunderbaren Alltag mit Kind. Mein Sohn ist mittlerweile zwei Jahre alt und das zweite Kind sollte, wenn alles nach Plan läuft, im Oktober das Licht der Welt erblicken. Die charmanten Damen und Mütter von Little Post wollten wissen, wie es mir in den letzten Jahren als Mama so erging. Wie ich mich als Mama verändert habe, welche Erwartungen ich an mich hatte und welche Ängste mich mit der Rolle als Mama beschäftigten.

Also dann lege ich mal los.

Little Post_Fräulein Tiger

Bei mir war der Kinderwunsch schon sehr früh ganz groß. Umso glücklicher war ich, als ich im Mai 2014 von der Schwangerschaft meines Sohnes erfuhr. Nach einigen Turbulenzen, die ihr teils auf meinem Blog nachlesen könnt (hier und hier), der Hochzeit mit meiner Jugendliebe und der unermesslichen Vorfreude auf dieses kleine Wesen fieberten wir der Geburt unseres Sohnes entgegen. Schon in der Kugelzeit stellten wir uns vor, wie das Leben mit Kind so sein wird. Natürlich noch ziemlich naiv.

Klar wussten wir von unseren Kollegen mit Kind schon einiges und waren nicht nur mit der rosaroten Brille unterwegs. Aber insgeheim wünscht man sich dann doch, dass man vor anfänglichen Schrei- oder späteren Trotzphasen und andere in einem meiner Ratgeber beschriebenen „Funktionsstörungen“ verschont bleibt. Aber jedes Kind und jede Familie ist anders. Und dieser „Grundsatz“ wird uns Eltern vermutlich noch eine Ewigkeit begleiten. Er lehrt uns auch toleranter untereinander zu sein. Was kinderlose Paare oftmals (noch) nicht sind.

Ich tat mich z.B. in der Schwangerschaft schon schwer mit dem Gedanken einen Tag wieder arbeiten zu gehen. Dachte aber dennoch, das würde dann schon irgendwie gehen. Ist ja schliesslich „nur“ ein Tag. Falsch gedacht.

Aufgrund einer sehr anstrengenden Anfangszeit inkl. postnataler Depression und den immensen Muttergefühlen, scheiterte dieses Vorhaben kläglich. Wie sich herausstellte, zu unserem Glück. Ein Umzug später und ohne diesen lästigen inneren Druck mein Kind abgeben zu müssen, schweisste uns dies als Familie umso mehr zusammen und unser sehr sensibles Kind blühte richtig auf. Wir haben aus dieser eher schwierigen Zeit sehr viel gelernt und wussten im Nachhinein vor allem eins: Dass dies der richtige Weg war und das ist schlussendlich das, was zählt.

Auch das schätze ich am Mama Sein besonders. Diese Intuition, die man einfach hat. Sich nun auch für sein Kind stark zu machen. Seine eigenen und die Wünsche des Kindes zu vertreten. Was anfangs besonders schwierig ist, da man gefühlt tausend Ratschläge ungebeten zu hören bekommt. Das verwirrt, verunsichert und trägt bestimmt nicht zum Wohl von Mutter und Kind bei. Aber da muss man vermutlich auch erst einmal reinwachsen.

Little Post_Fräulein Tiger Olivia und Sohn

Da war ich nun. Vollzeitmama mit Leib und Seele. Ein Rhythmus hat sich irgendwann eingependelt. Den früher angestrebten Perfektionismus habe ich über den Haufen geworfen und mich stattdessen voll und ganz dem Kind gewidmet. Klar, an die sehr kurzen Bad- und Duschaufenthalte musste ich mich erstmals gewöhnen, dass Kleider eher praktisch und bequem sein müssen, die Nächte kürzer geworden sind, vieles zur organisatorischen Meisterleistung wird ebenfalls. Aber ich muss sagen, mit zunehmendem Alter des Kindes und der bisher gesammelten Erfahrungen als Mama, braucht es mittlerweile schon viel mehr, um mich aus dem Konzept zu bringen. Aber warten wir mal bis Nummer Zwei da sein wird. Da wird unser Alltag nochmals ordentlich auf den Kopf gestellt. Nur dieses Mal weiss ich immerhin schon vorher, dass irgendwann alles einfacher wird. Und ich meinen grossen Lieblingsmann sowie den weltbesten grossen Bruder stets an meiner Seite habe.

Tina Wagner
Mein Name ist Tina und ich bin freiberufliche Autorin für diverse Online-Magazine. An meiner Arbeit freut mich besonders das Feedback der Leser. Es macht mich glücklich und stolz, wenn mir jemand schreibt, dass ihn meine Artikel zum nachdenken angeregt oder einfach gut unterhalten haben. Auf Little-Post.com zu schreiben, ist für mich als Mama eine tolle Gelegenheit meine Gedanken mit anderen Müttern zu teilen.

RELATED ARTICLES

Konkurrenz unter jungen Eltern – Gastbeitrag von How I Met My Momlife

Konkurrenz unter jungen Eltern – Gastbeitrag von How I Met My Momlife

Wir freuen uns, den ersten Gastbeitrag auf Little-Post.com veröffentlichen zu dürfen und starten gleich mit einer besonders sympathischen und talentierten Autorin vom Blog How I Met My MomLife. Schaut gerne einmal bei Miriam vorbei, auf Ihrem Blog findet Ihr noch viele tolle Beiträge aus dem Leben einer Mama.

READ MORE

Leave a Reply